Christine Pfenninger
ENERGIETHERAPIE

Newsletter April 2024

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

gerade sitze ich am PC bei richtigem April-Wetter. Kalter Regen peitscht gegen die Scheiben, eben war es noch sonnig und warm. Der Übergang vom Winter in den Frühling ist halt oft ein wenig holprig. Dafür sprießt es allmählich an allen Ecken und Enden, und die Frühlingsblumen und -blüten entschädigen uns für den langen und kargen Winter. Was für eine Wohltat! Alle Lebewesen wachen und atmen auf und kriechen aus ihren Winterlöchern. Jedes Jahr dasselbe Spiel... Aber was wäre das Leben ohne ein Auf und Ab? Bei immerwährendem Sonnenschein? Wir in unseren Breitengraden sind in diesem Klima aufgewachsen und daran gewöhnt. Die Abwechslung der Jahreszeiten gefällt mir sehr gut. Durch das Fehlen von Sonne und Wärme freue ich mich ganz besonders, wenn Frühling und Sommer zurückkehren. Und gegen Spätsommer, nach der Hitze und Glut des Sommers, sehne ich mich allmählich wieder nach der dunkleren, geheimnisvollen und zurückgezogenen Winterzeit mit all seinen Facetten. 

 

Erst durch das Fehlen von etwas Wichtigem, Bedeutsamen wird uns dessen Wert bewusst. Wenn unser Körper jung, gesund und schön sind, dann nehmen wir das in der Regel für selbstverständlich. Erst beim Älterwerden geht uns auf, dass dies Geschenke des Lebens "auf Zeit" sind. Erst wenn uns verschiedene Zipperlein plagen, erinnern wir uns mit Wehmut, wie es war, als unser Körper noch perfekt funktioniert und sich im Krankheitsfall ganz schnell und "wie durch Zauberei" wieder erholt hat. Im Alter werden wir demütiger und dankbarer. Wir sind uns stets bewusst, dass es eine Gnade ist, wenn unser Körper gut funktioniert, und dass dies keineswegs selbstverständlich ist. Und dass wir etwas dafür tun sollten, damit dieser Zustand möglichst lange erhalten bleibt. Unsere Autos warten, pflegen und lieben wir ja auch. Wir wissen, dass sie Öl, Kühlwasser und einen regelmäßigen Check in der Werkstatt benötigen, um lange funktionsfähig und ansehnlich zu bleiben. Genauso ist es mit unserem Körper. 

 

Jetzt ist gerade Bärlauch-Zeit, und ich könnte mich praktisch in Bärlauch-Gerichte "reinsetzen". Durch so ein wahres Gelüst auf Lebensmittel zeigt unser Körper, dass er dieses Wildkraut gut brauchen kann - im Fall von Bärlauch zur Entgiftung und Blutreinigung und als kraftvoller Energiespender im Frühling. Für Bären war dies das erste Wildkraut, das sie nach ihrem langen Winterschlaf vorgefunden haben. An ausgesuchten Stellen wächst der Bärlauch üppig und in rauhen Mengen. Vorsicht ist allerdings immer geboten wegen der Verwechslungsgefahr mit den tödlich giftigen Maiglöckchen. "Fluch und Segen" liegen in der Natur wie so häufig nah beieinander, es ist stets eine Gratwanderung. Das Leben fordert uns immer wieder heraus, die "goldene Mitte" zu finden. Das macht es aber doch auch so spannend, finden Sie nicht? Die "Schlange im Paradies" schärft unsere Wahrnehmung und unseren Sinn für Glück, Segen und Wohlergehen. 

 

Gerade das April-Wetter zeigt uns, was die Natur so alles kann. Sie führt uns den großen Spannungsbogen der Naturgewalten vor Augen: Sonne, Licht und Wärme, Kälteeinbruch, Sturm und vielleicht sogar nochmals Schnee und Eis, und das alles in manchmal rasantem wildem Wechsel und fast zur selben Zeit. Es ist wahrlich so, als würden Winter und Frühling miteinander um die Vorherrschaft ringen - bis dann endlich frühlingshafte Wärme, Licht und Sonne gewinnen und der Winter sich geschlagen geben muss. Das ist übrigens auch das Thema des Märchens "Schneeweißchen und Rosenrot". Die Natur macht es uns vor, sie ist wie ein großer Spiegel, eine Bühne für die Tragikomödie des Lebens. Sie lehrt uns, die Wechselfälle des Lebens möglichst gelassen hinzunehmen, weich mitzuschwingen in dem sicheren Wissen, dass sich letztendlich Licht, Wärme und die Sonne immer wieder durchsetzen werden. 

 

Wenn Sie mögen, können Sie übrigens Ihre innere Gelassenheit und Geschmeidigkeit durch den Wechsel der Jahreszeiten hindurch mit meinem Sonntagsritual für April trainieren. 

 

Frühlingshafte April-Grüße

Ihre Christine Pfenninger

 

 

 

PS:

Zur Terminvereinbarung sowie für Beratungsgespräche bin ich ab sofort auch mobil erreichbar (u.a. über WhatsApp) unter der Rufnummer +49 177 7613006.