Christine Pfenninger
Lebens- und Unternehmensberatung

Newsletter Juli 2021

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

es gibt Sorgenfalten und Lachfalten - Sie haben die Wahl...

 

Je älter wir werden, desto deutlicher zeichnet sich an unserem Gesicht und Körper ab, wie wir bisher gelebt haben. Wenn Sie sich einen Menschen genau ansehen, können Sie in sich ein Gefühl entstehen lassen, wie dieser Mensch durchs Leben geht. Sie werden ein Gefühl dafür bekommen, wie er "gestrickt ist" und welche Eigenschaften und Eigenarten ihn ausmachen - ob er geduldig, liebevoll, aufbrausend, humorvoll, wütend, feinfühlig, kämpferisch, ernsthaft, kreativ, ausdauernd etc. ist. "Wie innen, so außen"... Das, womit wir uns täglich beschäftigen, das formt uns, unseren Körper, unseren Geist und unsere Ausstrahlung - und ja, eben auch unser Gesicht.

 

Man sieht den Menschen den Verlauf ihres Lebens an. Dieses Leben formt uns, verlangt uns einiges ab, lehrt uns auch vieles. Ein älterer Mensch ist wie eine Landkarte, in die eine Vielzahl von persönlich beschrittenen Wegen eingezeichnet ist, durch welche er ganz individuelle Erfahrungen gemacht hat. Wenn Sie sich für Ihre Mitmenschen interessieren und deren "Landkarte" studieren, dann werden Sie einiges über sie herausbekommen, ein Gefühl für sie entwickeln. Das ist vergleichbar mit der Musikalität eines Menschen oder mit einem Gefühl für Technik. Das, womit wir uns nachhaltig, gerne und ausdauernd beschäftigen, das prägt und formt uns, gibt uns Informationen, wird ein Teil von uns.

 

Es gibt Menschen, die beschäftigen sich intensiver als andere beispielsweise mit der Seele der Menschen, mit dem Weltgeschehen oder mit Mutter Erde. Sie werden dadurch stärkere und genauere Informationen zum jeweiligen Thema erhalten und ein tiefes Verständnis entwickeln. Dies ist beileibe kein "Hexenwerk", sondern einfach nur Erfahrung und allmähliches inneres Lernen und Wachsen. Hellsichtige oder hellfühlende Menschen sind dies deswegen, weil sie sich in der Vergangenheit sehr für ihre Mitmenschen, für Weltgeschehnisse und Ähnliches interessiert, praktisch ein "Faible" dafür entwickelt haben. Meiner Erfahrung handelt es sich dabei um einen fließenden Übergang zwischen genauer Beobachtungsgabe, einer intuitiven Einschätzung nach Erfahrungswerten und einem "inneren Hinfühlen" zum Thema. Für alles das, wofür wir uns interessieren, entwickeln wir ein Gefühl, eine Liebe zum Detail, ein Erkennen und Schätzenlernen. Alles, was wir mit dem Herzen betrachten, ist schön!

 

Daher lade ich Sie mit dem Juni-Sonntagsritual ein, Ihre Umgebung mit wachen, freundlichen und liebevollen Augen zu betrachten. Öffnen Sie sich den Details, und entwickeln Sie auf diese Weise ein tiefes Gefühl des Verständnisses, der Liebe und Zuneigung, ja einen inneren Zugang zu ihr. Machen wir uns unsere Welt vertraut! Dann werden wir instinktiv auch wissen, was ihr nützt und was ihr schadet. Und wir werden uns ganz automatisch so verhalten, dass wir sie lieben, wertschätzen, hegen und pflegen - und ganz ohne mahnenden Fingerzeig und große Anstrengung.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen genußvollen Monat Juni. Und wie Sie ja schon wissen: "Es darf leicht gehen!"

 

Sonnige Grüße

Ihre Christine Pfenninger

 

 

PS: Aktuelle Seminartermine gibt es weiterhin ausschließlich auf direkte und persönliche Anfrage.

PPS: Das wirklich wunderschöne Newsletter-Foto (ganz im Sinne von Anmut und Ästhetik) hat mir netterweise wieder einmal Hans Auer zur Verfügung gestellt - vielen Dank, Hans!