Christine Pfenninger
Lebens- und Unternehmensberatung

Newsletter September 2020

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

der Sommer neigt sich seinem Ende zu, und wie jedes Jahr geht es mir fast wieder viel zu schnell. Andererseits freue ich mich schon auf die kürzer werdenden Tage, die herbstliche Stimmung in der Landschaft, an das Teetrinken, Kerzen anzünden, ein gutes Buch lesen. Wenn es draußen kühler wird, dann kehrt in uns mehr Ruhe ein; wir haben weniger das Gefühl, etwas zu verpassen. Ich bin dann gerne zuhause. Es ist Erntezeit, die Früchtes des Feldes und des Gartens lohnen uns unsere sommerlichen Mühen, und genauso ist es mit dem Lebensherbst. Da zeigt sich ebenfalls, wie wir in unseren Lebensjahren davor gewirtschaftet haben - mit unserer Gesundheit, in unseren Beziehungen und in unserem Leben allgemein.

 

Unser Körper ist ein Spiegel all dessen, was wir in unserem Leben (und in früheren Leben) erlebt und erfahren haben. Jeder kann bei alten Menschen beobachten, wie deren Körper durch ihre Lebensweise beeinflusst und verändert wurde - stellen Sie sich einfach einmal die alten Körper eines Bauern, einer Dame, die zeitlebens im Büro gearbeitet hat, einer Mutter von vier Kindern oder einer Balletttänzerin vor. Uns allen dürfte klar sein, dass die Art, wie wir uns durch das Leben bewegt, oder die Thematik, mit der wir uns beschäftigt haben, Einfluss auf unser Äußeres hat. Hierdurch bewahrheitet sich wieder der Spruch: "Wie innen, so außen - wie oben, so unten".

 

Bei einer Pflanze ist uns auch bewusst, dass sie entweder gesund und kräftig wachsen kann oder aber kümmerlich und bleich ihr Leben fristet oder sogar abstirbt. In letzterem Fall wird der kluge Gärtner nach der Ursache forschen; er wird sich die Erde und die darin enthaltenen Nährstoffe, den Standort und die Wärme- und Lichtbedingungen ansehen und überlegen, ob dies alles zu der Pflanze auch passt. Kurzum, er wird sich in das Wesen der Pflanze einfühlen und sich bemühen, ihr die bestmöglichen Lebensbedingungen zur Verfügung zu stellen.

Deswegen ist es auch für den Menschen so wichtig, dass er sich um sein eigenes Wachsen und Gedeihen - auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene - kümmert, dass er seine eigene innere Landschaft betrachtet und sich überlegt, ob diese zu ihm als "Pflanzenart" auch passt und was er ggf. verändern könnte und sollte. Wir Menschen sind praktisch "unsere eigenen Gärtner", und es wäre sehr hilfreich, wenn wir uns um unser "inneres Gärtlein", um unsere Seelenpflanze gut kümmern würden. Wir können diese gießen und düngen, mit ihr sprechen, ihr zuhören, ihr Platz und Licht verschaffen und dergleichen mehr - wenn Sie möchten, gerne auch mit dem September-Sonntagsritual. Seien Sie sich gewiss, dass eine solche Haltung sich positiv auf unseren Körper und unser Innerstes auswirken würde.

 

Und übrigens - um auch mir selbst und meiner eigenen Seelenpflanze die besten Lebensbedingungen zur Verfügung zu stellen, habe ich mich entschlossen, mir insgesamt mehr Freiheit zu gönnen. Ich werde deshalb künftig meine bisher monatlichen Newsletter nur noch sporadisch verschicken und jeweils dann, wenn es sich richtig für mich anfühlt und es leicht geht - das Gleiche gilt für meine Sonntagsrituale. Ich bitte Sie dafür um Verständnis. Und nun wünsche ich uns allen einen schönen gemütlichen Altweibersommer und eine milde ausfallende persönliche Bestandaufnahme - seien wir liebevoll mit uns selbst!

 

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Christine Pfenninger

 

PS: Meine aktuellen Termine finden Sie hier!

Und noch zur Info - ich freue mich, dass Attilio Ferrara auch dieses Jahr wieder zu mir nach Otterfing kommt. Er wird am Freitag, den 30. Oktober, ab 11 Uhr Einzelbehandlungen gegen eine Spende anbieten - selbstverständlich unter Einhaltung der notwendigen Corona-Hygiene- und Abstandsregeln. Bitte Maske mitbringen! Bei Interesse bitte ich um möglichst baldige Anmeldung.